Christliche Spiritualitätam Havelberger Dom

Guten Morgen, Du Schöne – Frauen(literatur) in der DDR

25. September 2019

Texte von Christa Wolf, Maxi Wander und Brigitte Reimann – Lesung, Musik und Gespräch

Mittwoch, 25.9.2019 um 19.00 Uhr in der Winterkirche in Perleberg

 

Am 20.9.19 Glocken läuten, beten und demonstrieren – für die Bewahrung der Schöpfung

Auch ich bin dem Aufruf des Umweltbüros unserer Landeskirche gefolgt und mit einer kleinen Gemeindegruppe nach Berlin zur Klima-Demo gefahren. Abends haben wir dann um 18.00 Uhr eine Klima- Andacht im Havelberger Dom /Paradiessaal gefeiert. 

Schöpfungszeit 2019

12. September 2019

In der diesjährigen  ökumenischen Schöpfungszeit ist das Motto „Salz der Erde“. Salzgärten am Meereswasser und in Bergwerken im Innern der Erde machen es deutlich: Salz gehört zu Gottes Schöpfung und findet vielfältige Verwendung in vielen Lebensbereichen des Menschen. Weil es so wertvoll ist, bezeichnet man es auch als „weißes Gold“. Es sorgt nicht nur für den Geschmack in den Speisen, sondern es ist lebenswichtig – ohne Salz ist der Mensch auf Dauer nicht lebensfähig. Salz findet auch in anderen Bereichen wie in der Industrie und im Gesundheitswesen Verwendung. Das Motto „Salz der Erde“ will dafür sensibilisieren, dass der Mensch, der nicht ohne Salz leben kann, auch nicht losgelöst von der Erde, Gottes Schöpfung lebt und leben kann. Das Motto will an die Aufgabe der Christen erinnern, als „Salz der Erde“ sich für die Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung einzusetzen sowie für einen sinnvollen Umgang mit ihren Ressourcen.

„Wolle und Mehr“ im Advent im Paradiessaal

12. Dezember 2018

Folgende Geschichte , erzählt vom Metropoliten Anthony, hat mich zu dieser Veranstaltung angeregt:

Ich erinnere mich, dass unter den ersten Ratsuchenden, die nach meiner Priesterweihe zu mir kamen, eine alte Dame war, die klagte: „Vierzehn Jahre habe ich fast ununterbrochen gebetet, doch nie habe ich das Gefühl  von der Gegenwart Gottes gehabt.“   „Da fragte ich sie: „Haben Sie ihm Gelegenheit gegeben, ein Wort einzuwerfen?“  „Wie das?“, entgegnete sie. „Nein, ich habe die ganze Zeit zu ihm gesprochen, ist das nicht etwa Beten?“  „Nein,“ sagte ich, „ich glaube nicht, und was ich Ihnen empfehle, das ist, daß Sie sich täglich eine Viertelstunde nehmen sollten, einfach dasitzen und vor dem Angesicht Gottes stricken.“ So machte sie es. Und was war das Ergebnis? Schon bald kam sie wieder und sagte: “ Das ist ganz merkwürdig…Wenn ich zu Gott bete, genauer, wenn ich zu ihm spreche, fühle ich nichts, doch wenn ich still dasitze,  ihm gegenüber, fühle ich mich in seine Gegenwart eingehüllt.“

Man wird nie imstande sein, wirklich und aus ganzem Herzen zu Gott zu beten, wenn man nicht lernt zu schweigen und sich an dem Wunder seiner Gegenwart zu erfreuen oder, anders gesagt, glücklich zu sein über das Wunder des Zusammenseins mit ihm, obgleich man ihn nicht sieht.“

Herzliche Einladung, mit Strickzeug oder Spinnrad gemeinsam im Paradiessaal zu sitzen und zu schweigen,aber auch der Austausch bei Kaffee oder Tee ist geplant.

 

Veranstaltungen nächste Woche

16. November 2018

In der nächsten Woche lade ich herzlich  zu folgenden Veranstaltungen ein:

Ort : Pfarrhaus, Propsteiplatz 1

bitte rechtzeitig anmelden!

Interreligiöses Gespräch im Paradiessaal

14. November 2018

Das  Interreligiöse Gespräch am 13.11.18 um 18.00 Uhr, welches im Rahmen des „politischen Stammtisches“ stattfand, war ein großer Erfolg.

Wir begrüßten zum Gespräch Herrn Rudi Pahnke, einen  evangelischen Pfarrer im Ruhestand,den Imam  der Ahmadiya-Moschee Said Arif Ahmed, den Rabbiner Dr. Walter Rothschild, den Agnostiker Dr. Karsten Krampitz (Historiker und Schriftsteller), sowie die buddhistische Nonne

Kusaladmana Anagarika aus Berlin und Potsdam. In Kleingruppen konnten wir dann dem jeweiligen „religiösen Spezialisten“ Fragen stellen, was von den zahlreichen Besuchern gut genutzt wurde. Leider war die Zeit zu kurz, deshalb wird es sicher eine Folgeveranstaltung geben.

Baumpflanzung zum Reformationstag

20. November 2017

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“

Auch wenn diskutiert wird, ob dieses Zitat fälschlicherweise Martin Luther zugeschrieben wird,haben wir in dem Gottesdienst zum Reformationstag ein Apfelbäumchen gepflanzt.

Ich habe einen Dülmener Rosenapfel, eine sehr schmackhafte und robuste alte Sorte ausgesucht. Mal sehn, wann es die ersten Früchte tragen wird. Außerdem habe ich noch eine Apfelquitte gepflanzt, weil ich die Früchte und ihren Duft liebe.

 

 

Schmetterlinge im Herbst

23. Oktober 2017

Bei unserem Garten- Frühstück am letzten Dienstag haben wir uns nicht nur am Duft der Quitten erfreut, sondern auch Quittenlikör angesetzt, den wir dann hoffentlich in der Adventszeit verkosten können. Außerdem haben wir in unserer „Kräuter- Werkstatt“ noch einmal verschiedene Kräutersalze, so z.B. mit Rosmarin und Kapuzinerkresse, zubereitet, die wir demnächst nach der Trocknung abfüllen und im Domladen anbieten können.

Nach den  warmen Tagen letzte Woche mit vielen Bienen und Schmetterlingen im Dekanatsgarten ist nun doch der Herbst mit Nebel und Regen  eingekehrt . Dafür blüht der Ananassalbei herrlich und duftet, so dass er noch nicht ins Winterquartier umziehen musste.

Insgesamt wird es aber ruhiger und mit den kommenden dunklen Tagen bleibt wieder mehr Zeit für Gemütlichkeit im Haus, aber auch  Zeit für Besinnung. So möchte ich Sie auf drei Seminare im November hinweisen, die jeweils von Freitag Abend bis Samstag Abend Zeit lassen, sich mit einem Thema mal intensiver zu beschäftigen. Am 3./4.11. biete ich gemeinsam mit Jutta Loch ein Biographie- Seminar an, am 10./11.11. wollen wir uns mit Grundfragen des Lebens (und  des Christentums) in den Filmexerzitien zu „Jesus liebt mich“ gemeinsam mit Friederike Hasse aus Berlin beschäftigen und am 17./18.11.   wird uns der Film „Kirschblüten- Hanami“ den Einstieg in die vielfältigen Facetten von Trauer geben. Herzliche Einladung dazu! (Bitte beachten Sie die Anmeldefristen)

Veranstaltungen im Juni

27. Juni 2017

Der Monat Juni war angefüllt mit vielen Aktivitäten. Unsere Pilgertour zu Pfingsten führte uns bei schönem Wetter nach Werben, der kleinsten Hansestadt. Einiges von unseren Erfahrungen des „geistbewegten“ Laufens habe ich dann in meinem Meditationskurs einfließen lassen.  Im Dekanatsgarten steht jetzt alles in voller Blüte. Viele Hummeln und Bienen besuchen die Blüten unserer Kräuter, eine dicke Kröte hat sich in unserem  Garten angesiedelt und auch Schmetterlinge sind zu sehen. Es duftet,  summt und brummt  in unserem kleinen Paradies, welches wir konsequent biologisch, d.h. ohne Kunstdünger oder Schädlingsbekämpfungsmittel bewirtschaften. Wir wollen damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Das erste Bienenvolk  hat mit Rücksicht auf die vielen Besucher im Kräutergarten seinen Platz vor dem Pfarrhaus bezogen.

Die Ernte hat begonnen und wir trocknen die verschiedenen Kräuter zur weiteren Verwendung. Zu meiner großen Freude haben die Rosen „Katharina von Bora“ und „Martin Luther“, welche wir im Herbst zum Reformationsjubiläum gepflanzt haben, schön geblüht, ebenso die Apothekerrosen, die wir erst im Frühjahr gepflanzt haben. Der erste Rosensirup aus Duft- und Wildrosen hat an unserem Kräuterstand beim Domfest seine Abnehmer gefunden, genauso das Kräutersalz und der Holundersekt aus eigener Fertigung. Außerdem habe ich mit den Blüten unserer Linde im Dominnenhof Lindenblütensirup angesetzt sowie Blüten für Tee getrocknet, auf den wir dann in der Erkältungszeit zurückgreifen können.

Nachdem ich im Mai verschiedene Stauden wie Frauenmantel, Rittersporn, Jakobsleiter und Pfingstrosen gepflanzt hatte, folgten im Juni verschiedene Kräuter und Teepflanzen, welche ich bei meinem Workshop im August vorstellen werde.

Am 10.9.17 werde ich zum „Tag des offenen Denkmals“ verschiedenes im Dekanatsgarten zum Thema Klostergärten- Klostermedizin anbieten. Das genaue Programm folgt nach der Sommerpause.

Holundersekt für das Domfest

31. Mai 2017

Heute habe ich den ersten großen Topf Holunderblüten für unseren Stand im Kräutergarten während des Domfestes am 17. Juni angesetzt!